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| Technische Daten DT1 | Fahrzeugliste DT1 | ||||||||||||||||||||||||||||
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Die ersten 14 Züge des Typs DT1 wurden ab 1970 von der MAN ausgeliefert (401/402 - 427/428). Wie sich kurz darauf zeigte, hat sich die Einheitlichkeit mit München bewährt,
als 3 Nürnberger Wagen wegen der Olympischen Spiele dorthin verliehen wurden und gemeinsam mit den dortigen Fahrzeugen eingesetzt waren.
In den Folgejahren kam es zu weiteren gegenseitigen Aushilfen. So machten auch die
Nürnberger davon Gebrauch. Als zum Beispiel 1978 die U1 bis zum Weißen Turm verlängert wurde und
plötzlich ein erhöhter Fahrzeugbedarf bestand, halfen Münchener Züge in Nürnberg aus.Folgende Fahrzeuge wurden in das jeweilige andere Netz verliehen: |
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Die zunehmenden Netzerweiterungen in Nürnberg führten zu weiteren Bestellungen des DT1, so wurden im Jahr 1975 die Wagen 429/430 - 447/448 ausgeliefert, 1979 schließlich die Wagen 449/450 - 463/464. Die Züge der einzelnen Lieferserien unterscheiden sich nur in geringen technischen Details voneinander. Die für den Fahrgast sichtbaren Änderungen sind z.B. zwei statt einer Haltestange im Einstiegsbereich oder zwei Fenster zum Durchblicken zwischen den Wagen.
Der bisher verwendete Antrieb mit Gleichstrommotoren wurde nach 1979 nicht mehr weiter
verfolgt.
Die Leistungselektronik hatte inzwischen die Möglichkeit eröffnet, den
Drehstrommotor auch im Schienenverkehr einzusetzen und damit wirtschaftlichere und
energiesparende Fahrzeuge zu entwickeln. Die ab 1980 gelieferten Wagen 465/466 - 491/492
wurden daher mit dieser Technik ausgestattet. Nürnberg war damit die erste Stadt weltweit,
in der serienmäßig Drehstrom-Triebwagen im U-Bahn-Verkehr eingesetzt wurden. Die Drehstromwagen können - und das war eine unabdingbare Vorraussetzung bei deren Entwicklung - mit den vorhandenen Gleichstromwagen freizügig im Zugverband eingesetzt werden. Auch äußerlich sind die Drehstromzüge nicht von den Gleichstrom-DT1 zu unterscheiden. In zwei weiteren Serien wurden die Wagen 493/494 bis 527/528 zwischen 1982 und 1984 geliefert. Alle DT1-Züge erhielten von Anfang an die klassische Lackierung in rot mit weißem Streifen. In den letzten Jahren werden jedoch die Züge im Rahmen von Hauptuntersuchungen zunehmend in den aktuellen VAG-Farben lackiert. Eine erste Modernisierung durfte ein Teil der DT1 im Jahre 2006 erfahren: Zur Erhöhung der Sicherheit sowie zur Vereinheitlichung der Zugabfertigung wurden alle Züge ab der zweiten Bauserie unter Anderem mit einer Videoüberwachung und optisch-akustischen Türschließsignalen nachgerüstet. Einzelheiten dazu hier . Bei einem Brand wurde 1982 der Wagen 447 kassiert, Wagen 448 diente fortan als Ersatzteilspender, später als Designmuster sowohl äußerlich als auch für die Innengestaltung von DT2 und DT3. Inzwischen wurde der Wagenkasten verschrottet. Die Züge der ersten Serie hatten mittlerweile die wirtschaftliche Nutzungsdauer überschritten und wurden 2010 ausgemustert und verschrottet. Ausgenommen davon wurden Wagen 401/402 und 403/404, die als betriebsfähige Museumsfahrzeuge vorgesehen sind und auch in Zukunft an die Anfänge der Nürnberger U-Bahn erinnern sollen.
Schon bald nach Eröffnung des Bahnhofs "Flughafen" im Jahre 1999 stellte sich heraus,
dass
der Fahrzeugbestand und die Wagenreserve sehr knapp bemessen sind und aus diesem Grund
keine vernünftige Fahrzeugeinsatzplanung möglich war. Eine erneute Auflage des DT2 kam nicht in
Frage, da die Beschaffung einer Kleinserie von 6 bis 8 Fahrzeugen nicht wirtschaftlich ist.
Außerdem wurden für 2004 die ersten DT3 erwartet.Als in München durch die Inbetriebnahme der ersten C-Wagen ein Fahrzeugüberhang bestand, stand dort die Abstellung von A-Wagen - so wird der DT1 dort bezeichnet - der ersten Lieferserien an. Nach Verhandlungen mit den Münchner Kollegen entschied sich die VAG zum Ankauf von sechs dieser Fahrzeuge. Sie wurden im Frühjahr 2003 in zwei Chargen nach Nürnberg überführt. Im Einzelnen wurden die folgenden Wagen übernommen: |
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Die Wagen 561/562 bis 571/572 besitzen Gleichstromantrieb und sind ansonsten auch weitgehend identisch mit den DT1 der ersten Serie. Durch Umrüstungen an die Eigenheiten des Münchener U-Bahnnetzes bestand jedoch im Gegensatz zu früher keine völlige Kompatibilität mehr zu den Nürnberger Zügen, deshalb konnten diese Wagen in Nürnberg nur artrein eingesetzt werden. Ein Rückbau - genauso wie eine Anpassung der Lackierung an das Nürnberger Design - war aufgrund der relativ geringen Nutzungsdauer der Züge nicht vorgesehen. Die im Sommer 2009 außer Betrieb genommenen Züge sind mittlerweile alle verschrottet worden. |
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last update: 13.05.2011 WK |
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