Der Bahnhof Jakobinenstraße ist der zweite der beiden ersten Fürther U-Bahnhöfe. Er wurde zusammen mit dem Bahnhof Stadtgrenze am 20.03.1982 nach 32 monatiger Bauszeit eröffnet. Hier endete bis zum 07.12.1985 - bis zur Eröffnung des Bahnhofes Fürth Hauptbahnhof - die U1.
Er liegt unter der Gebhardtstr., zwischen Pickertstr. und Jakobinenstr. Die Bahnsteigebene verbinden zwei Fahr- und Festtreppen und ein Aufzug mit dem Verteilergeschoß. Vom westlichen Fußgänger-verteilergeschoß führt ein Ausgang zur
Pickertstraße. Am Ostkopf wurden zwei Treppen-aufgänge und eine behindertengerechte Rampe gebaut, die die künftige
Hauptverkehrs-achse Gebhardtstraße kreuzungsfrei in Nord-Süd-Richtung unterquert. Sie mündet in eine "grüne Insel"
zwischen Zäh- und Jakobinenstraße.
Der Bahnhof wurde ohne Stützen errichtet. Diese Konstruktion gewährt im Bahnhofsbereich einen freien Überblick und läßt den Raum besonders großzügig erscheinen. Die Faltdecke, durch zwei abgehängte Lichtbänder gegliedert, lockert die Halle auf, der warme Farbton der
Sandsteinverkleidung bildet einen harmonischen Übergang zur oberirdischen Bebauung.
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