Die Fahrzeuge im Regionalverkehr
agilis geht an den Start

Am 12. Dezember 2010 geht das neue Verkehrsunternehmen agilis mit Sitz in Regensburg an den Start. Ab diesem Zeitpunkt betreibt es die von Regensburg ausgehenden Strecken nach Neumarkt (Oberpf), Plattling, Landshut (Bay) und Ingolstadt. Aus diesem Anlass hat Nahverkehr Franken das neue agilis Werk in Regensburg am 2. Dezember 2010 besucht.

Die Firma

Die agilis Einsenbahngesellschaft und die agilis Verkehrsgesellschaft sind Tochterunternehmen der Hamburger Hochbahn und der BeNEX. Mit Firmensitz Regensburg werden ab Dezember 2010 das E-Netz Regensburg und ab Juni 2011 das Dieselnetz Oberfranken betrieben.

Die Werkstätten

Für die beiden Netze errichtet agilis zwei Werke. Die Werkstatt Regensburg wurde bereits in Betrieb genommen, denn von hier aus werden die Fahrzeuge für das E-Netz Regensburg eingesetzt. Als Standort wurde die Zufahrt zur ehemaligen Zuckerfabrik etwa 1,5 km östlich des Hauptbahnhofs ausgewählt. Die Wartungshalle besitzt zwei Gleise, wobei eines mit Dacharbeitsbühnen, das andere mit Hubvorrichtungen für die Fahrzeuge ausgestattet sind. Ein drittes Hallentor ist mit einem Gleisstück zum Austausch von Radsätzen und Drehgestellen ausgestattet. Neben der Wartungshalle befindet sich noch eine Waschhalle für die Fahrzeugreinigung.
Das Anschlussgleis ist bis zur Übergabestelle an DB Netze mit Fahrleitung ausgestattet, die Elektrifizierung des Gleises zur Waschhalle soll im Januar 2011 folgen. Im Folgenden ein paar Impressionen aus der neuen Werkstatt.


Eine weitere Werkstatt für das Dieselnetz Oberfranken wird in Marktredwitz errichtet und ist derzeit in Bau.

Die Fahrzeuge

Zum Betrieb des E-Netzes Oberfranken beschaffte agilis 21 dreiteilige und 5 vierteilige elektrische Triebwagen vom Typ CORADIA Continental (vormals LIREX) bei Alstom in Salzgitter. Später wurden die letzten drei Dreiteiler in Vierteiler gewandelt. Die als Baureihe 440 geführten Züge sind in den Hausfarben von agilis (hellgrau/dunkelgrau/grün) lackiert und weisen als Besonderheit gegenüber der Standardversion um 2,65 Meter längere Endwagen auf. Details zu den Zügen sind unter Technische Daten zu finden.

Für das Dieselnetz Oberfranken werden Dieseltriebwagen vom Typ RegioShuttle von Stadler beschafft.


last update:
09.12.2010 WK
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Wolfgang Kollorz
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