Die Fahrzeuge im RegionalverkehrVorstellung der Baureihe 440
Mit einer erfolgreichen ersten Testfahrt auf dem hauseigenen Testgleis in Salzgitter, präsentierte Alstom am 6. März 2008 den neuen Regionalzug
CORADIA LIREX Kunden und der Presse. Der CORADIA LIREX ist Teil der CORADIA Continental Familie von Alstom. Die attraktiven und leistungsstarken
Regionalzüge sind bis zu 95 % recyclebar und behindertengerecht. Die Fahrzeuge werden am wichtigsten Produktionsstandort von Alstom, dem
Kompetenzzentrum für Regionalzüge in Salzgitter entwickelt und produziert. Die ersten Fahrzeuge nehmen Ende 2008 den Betrieb auf.
„Diese Testfahrt ist wichtiger Bestandteil der Produktionsentwicklung. Sie ist ein Meilenstein in der technischen Validierung. Der CORADIA LIREX
präsentierte heute die hervorragenden Leistungen von Alstom in den Bereichen Sicherheit, Umwelt und Design von Schienenfahrzeugen”, sagt Dr. Martin
Lange, Vorsitzender der Geschäftsführung der Alstom LHB GmbH.
Mit ihrer Recyclingfähigkeit sind die CORADIA LIREX-Züge ein gutes Beispiel für Alstoms Umweltengagement. Dieser Erfolg resultiert daraus, dass
von der Konstruktionsphase an Parameter berücksichtigt werden, mit deren Hilfe die Zugauswirkungen auf die Umwelt kontrolliert werden können:
während der gesamten Zuglebensdauer – von der Herstellung bis zum Recycling. Außerdem reduziert die Energietechnik, mit der die Züge ausgestattet
sind, den Verbrauch der Antriebs- und Hilfssysteme.
Die Anordnung der Hauptkomponenten auf dem Fahrzeugdach sind eine besondere Eigenschaft der CORADIA LIREX Regionalzüge und bieten viele Vorteile.
Vor allem können sie fast durchgehend niederflurig gebaut werden. Niederflurige Einstiege, besondere Sitzgruppen für Behinderte, taktile Aussteige-
und Notruftaster, spezielle Mehrzweckbereiche für Rollstühle und behindertengerechte Toiletten erleichtern besonders mobilitätseingeschränkten
Fahrgästen das Reisen. Zudem sind die Antriebskomponenten bequem für Wartungsarbeiten zugänglich und vor Eisbrocken und Schneeanhäufungen auf den
Gleisen geschützt. Dadurch die Züge besonders für die strengen bayrischen Winter gerüstet sind.
Seit der Entwicklung der innovativen Elektrotriebwagen im Jahr 2002 hat Alstom insgesamt 199 Coradia Continental im In- und Ausland verkauft.
71 S-Bahnzügen für den Großraum Stockholm, 49 an die schwedische Region Skane und 79 Fahrzeuge für DB Regio in Bayern.
CORADIA LIREX Regionalzüge wurden von der Deutschen Bahn für drei bayrische Regionalzentren bestellt:
37 CORADIA LIREX Regionalzüge für Augsburg
37 vierteiligen Züge werden ab Dezember 2008 auf dem elektrischen Netz Augsburg auf den Strecken München-Augsburg-Ulm und Augsburg-Donauwörth-
Aalen/Treuchtlingen eingesetzt werden. Jeder Zug ist 71 m lang und bietet Platz für mehr als 450 Fahrgäste. Sie zeichnen sich durch eine attraktive
Fahrgast- und behindertenfreundliche Ausstattung sowie durch modernste Technik und umweltfreundliche Konstruktion aus.
30 CORADIA LIREX Regionalzüge für Würzburg / Nürnberg
25 dreiteilige und fünf vierteilige Züge sollen auf dem Elektrischen Netz (E-Netz) Würzburg/Nürnberg eingesetzt werden. Die Züge werden entsprechend
der zweistufigen Betriebsaufnahmen Ende 2009 und Ende 2010 ausgeliefert. Die klimatisierten CORADIA LIREX für Würzburg fahren bis zu 160 km/h schnell,
sind 54 und 71 m lang und bieten als Dreiteiler 172, als Vierteiler 236 Sitzplätze.
12 CORADIA LIREX Regionalzüge für die Strecke München-Passau
Sechs vierteilige und sechs fünfteilige Fahrzeuge werden Ende 2009 auf der Strecke München-Passau in Betrieb genommen. In gut zwei Stunden können die
Regionalzüge mit bis zu 160 km/h die Strecke zurücklegen. Die Fahrzeuge haben eine sehr komfortable Ausstattung im Fernverkehrsniveau. Die
vierteiligen Züge sind 71 m lang und bieten 233 Sitzplatze und die fünfteiligen Züge bieten mit 87 m Länge 293 Sitzplätze.
Text: Pressemeldung Alstom LHB GmbH
Fotos: Wolfgang Kollorz, Salzgitter, 6. März 2008