Die Fahrzeuge im Regionalverkehr
Hybrid-Rangierlokomotive der Baureihe 1002

Foto: Wolfgang Kollorz

Technische Daten

Fahrzeugliste

Im August 2014 bestellte die Deutsche Bahn fünf Hybrid-Rangierloks bei Alstom. Die Lokomotiven in H3-Hybrid-Technologie sollten ab dem zweiten Quartal 2015 den Rangierdienst in Nürnberg und Würzburg von der Baureihe 214 übernehmen.

Die 700 kW starken H3-Lokomotiven basieren auf einer dreiachsigen Fahrzeugplattform mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 100 km/h. Sie erhalten im Normalbetrieb die Energie abgasfrei und geräuscharm aus einem Batteriesatz. Über ein kleines Dieselaggregat mit Generator wird die Energie erzeugt. Nur wenn die Batterieleistung zum Bewegen der Fahrzeuge nicht mehr ausreicht, schaltet sich dieser Dieselgenerator selbständig zu, um die Batterien nachzuladen bzw. mehr Leistung an die Antriebe zu geben. Durch den Einsatz der Hybrid-Rangierlokomotiven wird der Kraftstoffverbrauch gegenüber konventionellen Rangierlokomotiven um bis zu 50 % reduziert. Weiterhin wird der Schadstoffausstoß um bis zu 70 % gesenkt.

Am 31.07.2015 wurde die erste Maschine im DB-Museum vorgestellt. Allerdings erwies sich die Zulassung der Lok schwieriger als geplant. Im September erfolgte dann eine Genehmigung mit Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h. Seit Mitte September 2016 sind die ersten drei Loks in Nürnberg im Einsatz.


last update:
09.10.2016 WK
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